Großer Hörsaal, Klinikum der Universität Regensburg
24. Sep 2008 – 27. Sep 2008
Regensburger Symposion zur Klinischen Pharmakologie
THERAPEUTISCHES DRUG MONITORING
8. Workshop der TDM Arbeitsgruppe der AGNP
24. – 27. September 2008,
Großer Hörsaal, Klinikum der Universität Regensburg
Franz-Josef-Strauß-Allee 11, 93053 Regensburg
unter Schirmherrschaft der Bundesministerin für Bildung und Forschung der Bundesrepublik Deutschland
Frau Dr. Annette Schavan
in Kooperation mit der Fachgruppe Pharmakologie der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft (DPhG) und dem Berufsverband deutscher Nervenärzte (BVDN)
Zum 8. Workshop der „Arbeitsgruppe Therapeutisches Drug Monitoring“ (AGTDM) der wissenschaftlichen psychiatrischen Fachgesellschaft AGNP (Arbeitsgemeinschaft für Neuropsychopharmakologie und Pharmakopsychiatrie) laden wir Sie herzlich in die Weltkulturerbe - Stadt und Donaumetropole Regensburg. Wir verbinden diesen Workshop mit der 2-jährlich stattfindenden Tagung unseres Klinikverbundes AGATE (Arbeitsgemeinschaft Arzneimitteltherapie bei psychiatrischen Erkrankungen, www.amuep-agate.de), in dem sich derzeit 38 Versorgungskrankenhäuser zusammen geschlossen haben, mit dem Ziel, die Anwendung von Medikamenten in ihren Häusern sowohl hinsichtlich des Nutzens als auch der Risikovermeidung zu optimieren.
Teil von AGATE und ein Schwerpunkt unseres Symposions sind systematische Wirkstoffkonzentrationsbestimmungen, die im Rahmen der ambulanten und stationären Behandlung psychisch Kranker durchgeführt werden. Die Steuerung eines psychopharmakologischen Behandlungsprozesses über die Dosierung alleine erweist sich oft als wenig verläßlich. Wirkstoffkonzentrationsbestimmungen kontrollieren wenigstens einen Teil der hohen interindividuellen Varianz und damit eine wichtige Variable bei der psychopharmakologischen Behandlung. Die Wirkstoffkonzentration ist auf dem Weg zwischen Dosis und Wirkung in jedem Fall einen Schritt näher an der Wirkung als die Dosis. Um die komplexen Zusammenhänge zwischen Pharmakon, Dosierung, Wirkstoffkonzentration und klinischer Wirkung in Erfahrung zu bringen, bedarf es einer aufwendigen Forschung mit großen Fallzahlen. Diese Vorraussetzungen finden sich in idealer Weise im AGATE - Klinikverbund. Aktuelle Herausforderungen sind die Validierung neuer diagnostischer Methoden, wie Massenspektrometrie und Genotypisierung. Die Evidenz basierte Qualität der therapeutischen Referenzbereiche, an denen die Wirkstoffkonzentration hinsichtlich erwünschter und unerwünschter Wirkung beurteilt wird, muß ebenso verbessert werden wie die Qualität der pharmakokinetischen Daten, mit deren Hilfe die Dosis bezogenen Referenzbereiche zur Erkennung der individuellen therapeutischen Varianz berechnet werden. Wirkstoffkonzentrationsbestimmungen sind eine relativ einfache Möglichkeit, genetisch oder durch häufig unvermeidbare Comedikation bedingte individuelle Veränderungen des Arzneimittelstoffwechsels zu erkennen. So können die Chancen für einen raschen und durchgreifenden Therapieerfolg verbessert werden, weil für jeden einzelnen Patienten zu erkennen ist, wie stark bei diesem Individuum die Behandlungsdosis gesteigert bzw abgesenkt werden muss.
In der Hoffnung, Ihr Interesse geweckt zu haben, freuen wir uns auf Ihren Besuch in Regensburg.
Prof. Dr. med. Helmfried E. Klein, Direktor der Klinik
Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Ekkehard Haen, Akademischer Direktor, Klinische Pharmakologie
Klinik und Poliklinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie
der Universität am Bezirksklinikum Regensburg
THERAPEUTISCHES DRUG MONITORING
8. Workshop der TDM Arbeitsgruppe der AGNP
24. – 27. September 2008,
Großer Hörsaal, Klinikum der Universität Regensburg
Franz-Josef-Strauß-Allee 11, 93053 Regensburg
unter Schirmherrschaft der Bundesministerin für Bildung und Forschung der Bundesrepublik Deutschland
Frau Dr. Annette Schavan
in Kooperation mit der Fachgruppe Pharmakologie der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft (DPhG) und dem Berufsverband deutscher Nervenärzte (BVDN)
Zum 8. Workshop der „Arbeitsgruppe Therapeutisches Drug Monitoring“ (AGTDM) der wissenschaftlichen psychiatrischen Fachgesellschaft AGNP (Arbeitsgemeinschaft für Neuropsychopharmakologie und Pharmakopsychiatrie) laden wir Sie herzlich in die Weltkulturerbe - Stadt und Donaumetropole Regensburg. Wir verbinden diesen Workshop mit der 2-jährlich stattfindenden Tagung unseres Klinikverbundes AGATE (Arbeitsgemeinschaft Arzneimitteltherapie bei psychiatrischen Erkrankungen, www.amuep-agate.de), in dem sich derzeit 38 Versorgungskrankenhäuser zusammen geschlossen haben, mit dem Ziel, die Anwendung von Medikamenten in ihren Häusern sowohl hinsichtlich des Nutzens als auch der Risikovermeidung zu optimieren.
Teil von AGATE und ein Schwerpunkt unseres Symposions sind systematische Wirkstoffkonzentrationsbestimmungen, die im Rahmen der ambulanten und stationären Behandlung psychisch Kranker durchgeführt werden. Die Steuerung eines psychopharmakologischen Behandlungsprozesses über die Dosierung alleine erweist sich oft als wenig verläßlich. Wirkstoffkonzentrationsbestimmungen kontrollieren wenigstens einen Teil der hohen interindividuellen Varianz und damit eine wichtige Variable bei der psychopharmakologischen Behandlung. Die Wirkstoffkonzentration ist auf dem Weg zwischen Dosis und Wirkung in jedem Fall einen Schritt näher an der Wirkung als die Dosis. Um die komplexen Zusammenhänge zwischen Pharmakon, Dosierung, Wirkstoffkonzentration und klinischer Wirkung in Erfahrung zu bringen, bedarf es einer aufwendigen Forschung mit großen Fallzahlen. Diese Vorraussetzungen finden sich in idealer Weise im AGATE - Klinikverbund. Aktuelle Herausforderungen sind die Validierung neuer diagnostischer Methoden, wie Massenspektrometrie und Genotypisierung. Die Evidenz basierte Qualität der therapeutischen Referenzbereiche, an denen die Wirkstoffkonzentration hinsichtlich erwünschter und unerwünschter Wirkung beurteilt wird, muß ebenso verbessert werden wie die Qualität der pharmakokinetischen Daten, mit deren Hilfe die Dosis bezogenen Referenzbereiche zur Erkennung der individuellen therapeutischen Varianz berechnet werden. Wirkstoffkonzentrationsbestimmungen sind eine relativ einfache Möglichkeit, genetisch oder durch häufig unvermeidbare Comedikation bedingte individuelle Veränderungen des Arzneimittelstoffwechsels zu erkennen. So können die Chancen für einen raschen und durchgreifenden Therapieerfolg verbessert werden, weil für jeden einzelnen Patienten zu erkennen ist, wie stark bei diesem Individuum die Behandlungsdosis gesteigert bzw abgesenkt werden muss.
In der Hoffnung, Ihr Interesse geweckt zu haben, freuen wir uns auf Ihren Besuch in Regensburg.
Prof. Dr. med. Helmfried E. Klein, Direktor der Klinik
Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Ekkehard Haen, Akademischer Direktor, Klinische Pharmakologie
Klinik und Poliklinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie
der Universität am Bezirksklinikum Regensburg
